Weihnachtsschmuck mit viel Bedeutung

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Der duftende Apfel erinnert an den Sommer mitten im tiefsten Winter. Sie gelten als Sinnbild für Fruchtbarkeit und im Sack des Weihnachtsmannes als Geschenk für brave Kinder. Am Weihnachtsbaum erinnern die Früchte ans Paradies und an das Paradiesische am Weihnachtsfest. Eine alte Geschichte verspricht: Wenn eine Frau am ersten Weihnachtsfeiertag in der Haustür stehend einen Apfel ißt, wird der erste Mann, der vorbeikommt ihr Geliebter.

Christbaumkugeln leiten sich von den Äpfeln ab, die man früher an den Weihnachtsbaum hängte. Die Glasbläser entwickelten die Kugelform aus kleinen Glasperlen. Die perfekte Form steht für Vollkommenheit und Göttlichkeit.

Nüsse sind verschlossen und schwer zu knacken, sie sind Sinnbilder für göttliche Weisheit – im Inneren befindet sich das geheimnisvolle Dunkle; vergoldet sind sie strahlend und wirken lebendig. Wir verbinden mit ihnen Gedanken an Natur, Herbst und Fruchtbarkeit.

Geschenke: Kleine Päckchen hängen von alters her am Baum. Sie erinnern an die Gaben der Heiligen Drei Könige für das Kind, symbolisieren Nächstenliebe und Hingabe. Die Christen erinnern mit dem Schenken an die Geburt des Gottessohnes, das größte denkbare Geschenk.
Die Geschenktradition ist aber nicht auf den christlichen Raum beschränkt. In die Zeit, in der wir heute Weihnachten feiern, fielen früher die römischen Saturnalien, ein Fest, bei dem Beamte und Sklaven mit Geschenken bedacht wurden., Auch die Wikinger bedachten im Winter während der großen Fruchtbarkeitsfeiern, ihre Gefolgsleute für treue Dienste mit Geschenken.

Ähnlich wie Nüsse sind auch die Tannenzapfen ein Fruchtbarkeitszeichen. Gleichzeitig stehen sie für Jungfräulichkeit und damit auch für die Jungfrau Maria. Manchmal sehen sie aber eher wie Eiszapfen aus und symbolisieren so den Winter.

Herzen haben eine klare, einfache Botschaft. Sie sind eine Liebeserklärung an alle, die es anschauen und symbolisieren Liebe, Lust, Freude und Lebenskraft.

Aus Posaunen, den Instrumenten der Engel, wurden Trompeten für den Weihnachtsbaum. Da früher die Nachrichten auf dem Marktplatz verlesen wurden, nachdem die Boten die Menschen mit Trompetensignalen gerufen hatten, signalisieren sie auch gute Neuigkeiten. Außerdem erinnern sie an den alten Brauch, böse Geister mit lauten Geräuschen zu vertreiben.

Sterne versinnbildlichen den Wissensschatz der Astrologie. Sie hängen am Baum als Symbole der Hoffnung auf ein gütiges Schicksal. Strohsterne erinnern daran, dass das Christkind auf Stroh in der Krippe lag. Der Stern auf der Spitze läßt an das Sternenwunder von Bethlehem denken.

Früher wußten die Menschen nur zu gut, wie wichtig Engel sind. Ohne die himmlischen Dienstgeister, das war den Erdbewohnern klar, lief fast nichts in dieser Welt. Engel hielten das Universum im Gang. Fast alle Religionen kennen Engel, die zwischen göttlicher und Mensch vermitteln. An Weihnachten bevölkern goldene und silberne Engelchen die Bäume; manche haben Ähnlichkeit mit Feen, andere wirken ernst und mächtig. Sehr häufig thront ein Engel an der Spitze des Christbaums, denn Engel verkündigen nach der Bibel die Geburt Christi.

Glocken läuten zur Heiligen Nacht und begrüßen das Neue Jahr. Die erste Kirchenglocke hat in Europa wohl im sechsten Jahrhundert in Italien geläutet. Glocken rufen, jubeln und erinnern. Da sie vor Gefahren warnen, sind Glocken am Weihnachtsbaum auch als Beschützer gedacht. Am Heiligabend verkünden sie eine frohe Botschaft: Kommt zum Fest! Kommt zur Bescherung

Bildnachweis: © Raumtanz.

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