Weihnachtsbeleuchtung – aber bitte mit Köpfchen!

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Überall strahlt es: Blinkende Lichterketten, leuchtende Schläuche und zieren Bäume und Sträucher im Vorgarten, Balkon, Terrasse und Fensterbank – und fressen jede Menge Strom. Damit nach dem Fest dank einer horrenden Stromrechnung nicht völlige Ebbe in der Haushaltskasse herrscht, sollten Liebhaber von Lichterdekoration ernsthaft darüber nachdenken, wie sie Energie sparen könnten. Vor allem beim Kauf neuer Lichterketten und Leuchtmittel lohnt es sich, deren Stromverbrauch genauer unter die Lupe zu nehmen.

LED-Lichterketten statt Glühlämpchen

Eine echte Alternative zur herkömmlichen Lichterkette mit kleinen Glühbirnchen sind beispielsweise energiesparende LED-Systeme. Zum Vergleich: eine herkömmliche Lichterkette mit 35 Birnen mit jeweils 3 Watt verbraucht in acht Stunden 19 Cent. Auf den ersten Blick scheint das nicht viel zu sein. Irrtum: das ist mehr als ein energiesparender Kühlschrank am Tag verbraucht. Eine LED-Lichterkette mit 35 bis 50 Lämpchen hingegen schlägt in derselben Zeit gerade mal mit circa 0,03 Kilowatt pro Stunde (kWh) zu Buche – das entspricht nicht mal einem Cent! Hinzu kommt, dass Weihnachtsbeleuchtungen mit modernen Leuchtdioden mittlerweile kaum mehr teurer sind als die herkömmlichen Glühlampen-Lichterketten. Und: Sie haben eine wesentlich längere Lebensdauer. Ein weiterer Energiespartipp: Stromanbieter vergleichen und eventuell wechseln. Auf dem Portal www.steckdose.de zum Beispiel lassen sich kinderleicht Strompreise vergleichen. Mit wenigen Mausklicks, anhand eines praktischen Stromrechners, bekommt man einen praktischen Überblick aller Anbieter samt Tarifen angezeigt. Unabhängig vom Stromanbieter ist Stromsparen immer noch die beste Möglichkeit, Kosten zu sparen und letztendlich auch die Umwelt zu schonen. Die festliche Weihnachtsbeleuchtung muss schließlich nicht rund um die Uhr erstrahlen. Mit einer Zeitschaltuhr, die übrigens nicht teuer ist, funktioniert das Ein- und Ausschalten automatisch und macht die Beleuchtung sozusagen dosierbar.

Energie sparen und Umwelt schonen

Unter dem Motto „Gib mir Zehn!“ hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus Anlass des Weltklimagipfels von Durban (28.11. bis 9.12.2011) eine neue Kampagne zum Stromsparen ins Leben gerufen. Damit soll erreicht werden, dass der Stromverbrauch in Deutschland um zehn Prozent verringert wird. Der Stromverbrauch sei hierzulande für fast die Hälfte der CO2-Emissionen verantwortlich, sagen Experten. Wenn im Jahr 2020 im Vergleich zu 2008 ein Zehntel weniger Strom benötigt werde, ließen sich somit jährlich rund 30 Millionen Tonnen des Klimagases CO2 vermeiden, so die Prognose. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass wir die Advents- und Weihnachtszeit im Dunkeln verbringen müssen. Mit ein bisschen gutem Willen und Voraussicht ist das gar nicht so schwer – das ist nicht nur für die Umwelt gut, sondern schont auch den Geldbeutel.

© Raumtanz
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