Vorausschauend bauen – barrierefrei wohnen

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Wer in jungen Jahren seinen Traum vom Eigenheim verwirklicht, sorgt sich in erster Linie wohl nicht um die Barrierefreiheit im eigenen Haus. Dabei wird es immer wichtiger, beim Hausbau nicht nur an heute und morgen, sondern auch an übermorgen und die Zeit im Rentenalter zu denken. Denn schneller als man denkt, kann das eigene Umfeld, in dem wir uns heute mit einer unbeschwerten Selbstverständlichkeit frei bewegen, zum Hindernis werden und uns in unseren Freiheiten und unserem Wohlbefinden einschränken. Wer sein Haus jedoch vorausschauend plant oder die eigene Wohnung frühzeitig barrierefrei umbaut, wird auch im Alter noch vergnügt und unbeschwert in den eigenen vier Wänden leben können.

Überall im Alltag sind wir von potentiellen Barrieren und Hindernissen umgeben, die wir allerdings meistens erst dann wahrnehmen, wenn sie uns selbst einschränken. Während ein junger und gesunder Mensch die Stufen im Treppenhaus bis zur eigenen Wohnung im dritten Stock spielerisch meistert, ist der Weg vom Erdgeschoss in die Wohnetage für altersschwache und gehbehinderte Personen eine große Herausforderung. Wenn die Beine bei jedem Schritt schmerzen, werden Treppenstufen nicht nur zu einer unzumutbaren körperlichen Belastung sondern erhöhen auch das Risiko, auf der Treppe am Absatz hängen zu bleiben und sich beim Stolpern eine böse Verletzung zuzuziehen.

Wenn Treppen zum Hindernis werden

Treppenstufen können nicht nur für ältere geschwächte Menschen zum unüberwindbaren Hindernis avancieren. Auch in jungen Jahren kann ein schwerer Unfall oder eine plötzliche Erkrankung die eigene Beweglichkeit erheblich einschränken. Deswegen sollte bereits in jungen Jahren für den Ernstfall vorgesorgt und über die Anschaffung eines Treppenlifts nachgedacht werden.

Diese praktischen Lifte, die direkt am Treppengeländer montiert werden, können Menschen mit körperlichen Einschränkungen problemlos über die Treppenstufen hinweg von einer Etage in die nächste befördern. Treppenlifte gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Arten, die auf die jeweiligen Bedürfnisse ihrer Nutzer abgestimmt sind. Einen guten Überblick über die verschiedenen Treppenlift-Arten sowie über die Möglichkeiten zum Einbau und zur Finanzierung finden Interessierte auf den Webseiten der Anbieter, so zum Beispiel auf www.treppenlift-discount.de

Barrierefreies Badezimmer

Auch im Badezimmer lauern zahlreiche Barrieren, die die tägliche Körperpflege erheblich erschweren können. Wenn die Beine schmerzen, fällt oft der Einstieg in die Dusche oder Badewanne schwer. Duschen sollten aus diesem Grund am besten ebenerdig gebaut werden, Einstiege von Badewannen können nachträglich „tiefergelegt“ werden, damit sie für körperlich eingeschränkte Menschen leichter zugänglich sind. Neben allen sanitären Einrichtungen sollten zudem Haltegriffe montiert werden, damit man sich jederzeit abstützen oder hochziehen kann. Rutschsichere Fließen können die Unfallgefahr in Bad und WC zusätzlich minimieren.

Bild: Raumtanz
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