
Energiebewusst bauen
In diesem Jahr sind Immobilien als Anlageform ja besonders beliebt und obendrein leben die Bauherren in der Planungsphase scheinbar nur zu gerne ihre Kreativität aus. Der momentane Trend, was zumindest die urbaneren Regionen angeht, sind besonders energieeffiziente Bauten, die allen modernen Standards entsprechen. Vor allem für Mietobjekte und die Eigenheime ist Energieeffizienz mittlerweile ein sehr wichtiges Thema. In einem Passivhaus kommen die Bewohner sogar ganz ohne Heizung aus. Nur lassen sich Käufer für derart spezielle Immobilien fast noch schwerer finden als Investor
Das Haus ohne Heizung
Aus Sicht eines Physikers ist Energie die Grundlage allen Lebens auf diesem und sicher auch auf jedem anderen Planeten. Energie ist in den unterschiedlichsten Formen immer und überall auf der Welt zu finden. Für uns ist das nicht immer gleich ersichtlich und in vielen Fällen sind wir mit unseren eingeschränkten Sinnesorganen gar nicht in der Lage, die unglaublichen energetischen Vorgänge um uns herum wahrzunehmen – geschweige denn zu begreifen! Schrittweise erweitern wir unser Verständnis dieser Vorgänge und entdecken auf dieser Bildungsexkursion die eine oder andere Energiequelle, die unseren Vorfahren nie ersichtlich wurde. Die Suche nach nutzbaren Energiequellen hat im Verlauf der menschlichen Geschichte zu erstaunlich einfachen Verwertungsformen geführt. Nur in den seltensten Fällen sind diese simplen Energieformen aber auch wirklich optimale Quellen, um das menschliche Energiebedürfnis zu befriedigen. Ein gutes Beispiel dafür sind zum Beispiel die fossilen Brennstoffe, die sich bekanntermaßen ja in absehbarer Zeit erschöpfen werden. So wird der weltweite Bedarf an Rohöl und Gas in den nächsten 25 Jahren um die Hälfte in die Höhe schnellen. Auf diese Weise kann es natürlich nicht ewig weitergehen. Deshalb sind die regenerativen Energiequellen momentan auf dem Vormarsch und auch in der Baubranche macht sich dieser Trend bemerkbar. Nachhaltiges Bauen ist die Zukunft und selbst bei den verschiedenen Formen der Baufinanzierung findet dieser Aspekt immer wieder überraschend viel Raum.
Das Passivhaus – Wohnkonzept der Zukunft
Den Begriff Passivhaus hört man dieser Tage ja immer öfter. Doch was genau ist das eigentlich? Im Prinzip wird damit ein Haus bezeichnet, das aufgrund seiner guten Wärmedämmung sowohl im Winter als auch im Sommer keine klassische Heizung oder Kühlung benötigt. Da der vornehmliche Teil des Wärmebedarfs mit sogenannten „passiven“ Quellen gedeckt wird, lag der Begriff „Passivhaus“ eben nahe. Zu diesen Quellen zählen zum Beispiel Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten. Zwar ist der Bau eines solchen Hauses natürlich mit Mehrkosten verbunden, doch andererseits trumpft das Haus auch mit einem Zusammenspiel aus niedrigem Energieverbrauch und positiver Raumwahrnehmung auf. Die Bauweise ist nicht auf bestimmte Gebäudetypen beschränkt. Im Design können sie sich also stark voneinander unterscheiden.
Weihnachtsbeleuchtung – aber bitte mit Köpfchen!
Überall strahlt es: Blinkende Lichterketten, leuchtende Schläuche und zieren Bäume und Sträucher im Vorgarten, Balkon, Terrasse und Fensterbank – und fressen jede Menge Strom. Damit nach dem Fest dank einer horrenden Stromrechnung nicht völlige Ebbe in der Haushaltskasse herrscht, sollten Liebhaber von Lichterdekoration ernsthaft darüber nachdenken, wie sie Energie sparen könnten. Vor allem beim Kauf neuer Lichterketten und Leuchtmittel lohnt es sich, deren Stromverbrauch genauer unter die Lupe zu nehm
LED-Lichterketten statt Glühlämpchen
Eine echte Alternative zur herkömmlichen Lichterkette mit kleinen Glühbirnchen sind beispielsweise energiesparende LED-Systeme. Zum Vergleich: eine herkömmliche Lichterkette mit 35 Birnen mit jeweils 3 Watt verbraucht in acht Stunden 19 Cent. Auf den ersten Blick scheint das nicht viel zu sein. Irrtum: das ist mehr als ein energiesparender Kühlschrank am Tag verbraucht. Eine LED-Lichterkette mit 35 bis 50 Lämpchen hingegen schlägt in derselben Zeit gerade mal mit circa 0,03 Kilowatt pro Stunde (kWh) zu Buche – das entspricht nicht mal einem Cent! Hinzu kommt, dass Weihnachtsbeleuchtungen mit modernen Leuchtdioden mittlerweile kaum mehr teurer sind als die herkömmlichen Glühlampen-Lichterketten. Und: Sie haben eine wesentlich längere Lebensdauer. Ein weiterer Energiespartipp: Stromanbieter vergleichen und eventuell wechseln. Auf dem Portal www.steckdose.de zum Beispiel lassen sich kinderleicht Strompreise vergleichen. Mit wenigen Mausklicks, anhand eines praktischen Stromrechners, bekommt man einen praktischen Überblick aller Anbieter samt Tarifen angezeigt. Unabhängig vom Stromanbieter ist Stromsparen immer noch die beste Möglichkeit, Kosten zu sparen und letztendlich auch die Umwelt zu schonen. Die festliche Weihnachtsbeleuchtung muss schließlich nicht rund um die Uhr erstrahlen. Mit einer Zeitschaltuhr, die übrigens nicht teuer ist, funktioniert das Ein- und Ausschalten automatisch und macht die Beleuchtung sozusagen dosierbar.
Energie sparen und Umwelt schonen
Unter dem Motto "Gib mir Zehn!" hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus Anlass des Weltklimagipfels von Durban (28.11. bis 9.12.2011) eine neue Kampagne zum Stromsparen ins Leben gerufen. Damit soll erreicht werden, dass der Stromverbrauch in Deutschland um zehn Prozent verringert wird. Der Stromverbrauch sei hierzulande für fast die Hälfte der CO2-Emissionen verantwortlich, sagen Experten. Wenn im Jahr 2020 im Vergleich zu 2008 ein Zehntel weniger Strom benötigt werde, ließen sich somit jährlich rund 30 Millionen Tonnen des Klimagases CO2 vermeiden, so die Prognose. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass wir die Advents- und Weihnachtszeit im Dunkeln verbringen müssen. Mit ein bisschen gutem Willen und Voraussicht ist das gar nicht so schwer – das ist nicht nur für die Umwelt gut, sondern schont auch den Geldbeutel.
Erdwärme
Wer jetzt neu baut sollte sich überlegen, ob er seine neuen vier Wände mit Erdwärme beheizt, da sich dieses Verfahren besonders bei Gebäuden lohnt, die den neuesten Wärmeschutzbestimmungen entsprechen. Denn erst bei einer dichten Gebäudehülle kann die Wärme aus dem Boden wirtschaftlich zur Raumheizung eingesetzt werden. Erdwärme ist die in Erdinneren gespeicherte, unerschöpfliche Wärmeenergie. Sie kann unabhängig vom Klima oder der fast überall angezapft werden. Für Raumwärme sind die in den oberen Schichten der Erde gespeicherten Temperaturen ausreichend, obwohl es der Technik möglich wäre die viel höheren Temperaturen in Tiefen bis zu 5.000 Meter anzuzapfen. Ab etwa zehn Meter Tiefe herrscht eine andauernd konstante Temperatur. In unseren Breiten liegt diese bei etwa 10°C. Um die Erdwärme zu erschließen sind Erdwärmesonden oder Erdwärmekollektoren gebräuchlich. In beiden Fällen dient Wasser als Trägerflüssigkeit. Es durchströmt Sonden und Kollektoren und nimmt dabei die Wärme aus der Erde auf. Eine Erdwärmepumpe erzeugt durch Verdichtung eine dreimal höhere Energie als die aufgenommene. So wird aus 7°C warmem Wasser 21°C warmes Wasser, mit dem eine herkömmliche Fußbodenheizung für ausreichende Wärme sorgen kann. Die Anschaffungskosten für eine Erdwärmeanlage verteilen sich auf Bohrung, Sonden und Wärmepumpe. Für eine Wohnfläche von 200 Quadratmetern betragen sie durchschnittlich rund 25.000 €. Der höhere Anschaffungspreis gegenüber einer Öl- oder Gasheizung relativiert sich schnell durch extrem niedrige Betriebs- und Heizkosten. So muß ein Vier-Personen-Haushalt mit nur etwa 300 € Betriebskosten pro Jahr rechnen.
Energiepass
Über Höchstgeschwindigkeit oder Spritverbrauch ihres fahrbaren Untersatzes wissen die meisten Autofahrer bestens Bescheid. Als Hausbesitzer nach dem Jahresenergieverbrauch gefragt oder nach den Dämmdicken der Außenwände, dürften dagegen wohl viele die Antwort schuldig bleiben. Der neue Energiepass soll den Besitzern in Zukunft exakt zeigen, wo ihr Haus energetisch einzuordnen ist. Die Wüstenrot Bausparkasse AG rät deshalb: Holen Sie sich dafür einen qualifizierten Energieberater ins Haus.
Grundlage für den Energiepass ist die "Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden". Im Zuge dessen soll er in Deutschland endgültig 2007 eingeführt werden.
Das Zertifikat soll über alle Gebäudeeigenschaften informieren, die unmittelbar mit der Erzeugung und dem Verbrauch von Wärme zu tun haben. Das führt bei Alt- und Neubauten zu einer Transparenz, wie sie beim Spritverbrauch eines Autos seit langem vorhanden ist. Dazu wird das Gebäude genau untersucht, um die wichtigsten Kennziffern zu ermitteln, beispielsweise Aussagen über die Baukonstruktion, Baumaterialien sowie Wände, Decken, Treppen, Dach, Fenster oder Türen. Auch die technische Ausrüstung wie Heizungsanlage, Warmwasserbereitung oder Sanitäranlagen wird überprüft.
Mehrfamilienhäuser benötigen generell einen Energiepass, Ein- oder Zweifamilienhäuser nur, wenn sie vermietet oder verkauft werden sollen. So können Käufer und Mieter schnell erkennen, welche Sanierungsmaßnahmen notwendig sind und welche Nebenkosten auf sie zukommen.
Neue Berufsgruppe
Wer sein schon älteres Haus energetisch sanieren will, benötigt heute eine detaillierte, maßgeschneiderte Energiesparberatung, möglichst mit Kosten- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Das können nur lizenzierte Experten, die Energieberater, leisten. Sie bilden eine neue Berufsgruppe und müssen eine Mindestqualifikation vorweisen. Zu ihnen gehören Architekten ebenso wie Schornsteinfeger oder Energieberater des Baustoffhandels. Von Schnelltests selbsternannter Fachleute oder von Ferndiagnosen, die Aussagen auf der Grundlage allgemeiner Prüflisten treffen, ist abzuraten. Es empfiehlt sich eine „Vor-Ort-Beratung“, in der dann der Energiepass als Nebenprodukt mitenthalten ist. Das Zertifikat selbst kostet bei der Analyse eines Einfamilienhauses, je nach Gebäudezustand, ab 300 Euro und ab 400 Euro bei einem Mehrgeschossgebäude.
Der geplante Gebäude-Energiepass ermöglicht es erstmals, den Energiebedarf einer Gebrauchtimmobilie mit dem eines Neubaus zu vergleichen. Das war bisher durch unterschiedliche Bezeichnungen, Klassifizierungen und Berechnungsmethoden nur Fachleuten möglich. Auf dem bundeseinheitlichen Energiepass kann dagegen jeder Interessent ganz einfach ablesen, ob er künftig mit hohen oder niedrigen Energiekosten rechnen muss und ob sich ein vermeintlicher Preisvorteil beim Hauskauf auch auf lange Sicht auszahlt.
Tipps:
zum Energiepass und zu verlässlichen Energieberatern:
· Adressen von Energieberatern in Ihrer Nähe erfahren Sie über die Handwerks- oder
Industrie- und Handelskammer sowie über die Verbraucherzentralen.
· Den Energiepass dürfen nur dafür registrierte und lizenzierte Energieberater ausstellen.
· Die Deutsche Energie-Agentur registriert alle Berater und weist ihnen Beraternummern zu.
· Die Beratung ist neutral und frei von Herstellerempfehlungen.
· In Immobilienanzeigen soll künftig so selbstverständlich mit der Energieeffizienz von Gebäuden geworben werden, wie es bei Kühlschränken und Waschmaschinen längst der Fall ist.
Vielseitiges Dach: Gibt Schutz, erzielt Energiegewinne
Seit jeher schützt das Hausdach die Bewohner vor Niederschlägen, Kälte und vor allzu großer Hitze. Heutzutage soll es möglichst auch noch elektromagnetischen Wellen Einhalt gebieten, die durch die Zunahme von Funkverbindungen allgegenwärtig sind. Und schließlich hat sich die Südseite eines Schrägdachs längst als brauchbare Stütze bei der Gewinnung von Solarwärme und -strom bewährt.
Meist ist das Dach traditionell gedeckt - mit Dachsteinen aus Beton, Ziegeln aus keramischem Material oder dem Naturstein Schiefer. Manchmal sollen aber auch besondere Materialien - etwa Metalle wie Zink, Kupfer, Aluminium oder Stahlblech - dem Wohngebäude eine individuelle Note verleihen.
Wer zur gewohnten Einzelpfanne greift, kann aus einem fast unerschöpflichen Formenangebot wählen. Aber wie auch immer die Entscheidung letztlich ausfällt, ob also auf dem Sattel-, Walm- oder Pultdach schließlich beispielsweise ein "Doppelmuldenfalzformat" oder ein "Wellenformat" liegt, ob es ein "Linkskremper" oder ein "Biberschwanz" schmückt, immer geht es dabei auch um die Qualität. In jedem Fall muss das verwendete Material resistent gegen Umwelteinflüsse wie ultraviolette Strahlung, Frost und "sauren Regen" sein. Als Kunde sollte man sich vom Lieferanten ein Zertifikat für Erste-Wahl-Qualität mit Frostschaden-Zusatzgarantie aushändigen lassen. Im Schadensfall werden dann beschädigte Teile innerhalb des festgelegten Zeitraums kostenlos vom Werk ausgetauscht.
Die Wüstenrot Bausparkasse weist darauf hin, dass die Richtlinien des Bebauungsplans der Baubehörde Vorrang vor dem persönlichen Geschmack des Bauherrrn haben: Nach der Gestaltungssatzung eines Wohngebiets darf nur ausdrücklich erlaubtes Material zum Dachdecken verwendet werden; oft ist auch die farbliche Gestaltung vorgegeben. Deshalb empfiehlt sich bereits in der Planungsphase, nicht nur auf die eigenen Wünsche zu achten, sondern auch die behördlichen Auflagen abzuklären.
Dämme gegen Naturgewalten Dem Dach drohen stürmischere Zeiten als bisher ohnehin schon. Mit der Veränderung des Klimas nehmen die sommerlichen Gewitter an Stärke zu. Selbst Tornados gehören mittlerweile zu den deutschen Wetterphänomenen. Damit sind auch die Dächer höheren Belastungen ausgesetzt, an die man vor Baubeginn denken sollte. Schon bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern, das entspricht Windstärke 10, lastet ein Staudruck von 500 kg auf jedem Quadratmeter Dachfläche eines Steildachs. In Deutschland schlagen in einem Sommer pro Quadratkilometer zwei bis drei Blitze ein, insgesamt sind es pro Jahr etwa 750 000 dieser gewaltigen Naturerscheinungen.
Eine Blitzschutzanlage hilft, das Risiko eines Einschlags zu minimieren. Sie besteht aus der sichtbaren Auffangvorrichtung auf dem Dach, einer senkrechten Ableitung und der Erdungsanlage. Die Ableitungen verbinden die Auffangvorrichtungen mit der Erdungsanlage und können unter oder über Putz verlegt werden.
Dämmung gegen Wärmeverluste Der wahre Wert eines Satteldaches liegt nicht ausschließlich im sichtbaren Bereich. Auch was unter den Pfannen, beispielsweise mit der Dachdämmung, verbaut wird, ist für die laufenden Kosten eines Wohnhauses von großer Bedeutung. Je besser die Dämmschicht zwischen Dacheindeckung und Wohnraum ist, desto leichter sind im Sommer die Hitze und nach einem kalten Winter die Heizungsrechnung zu ertragen.
Von allen Seiten treffen hochfrequente, gepulste Strahlungen (HF), wie sie verstärkt bei der Kommunikationstechnik auftreten, auf Haus und Mensch. Fast 30.000 Mobilfunk-Sender halten sie ständig aufrecht. Auch wenn die möglichen gesundheitlichen Risiken solcher Felder höchst unterschiedlich eingeschätzt und auch von Wissenschaftlern kontrovers diskutiert werden, kann es aus Gründen eines vorbeugenden Schutzes sinnvoll sein, den Elektrosmog auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Das speziell präparierte Dach als Abschirmung gegen Elektrosmog, wie es heute bereits angeboten wird, muss allerdings erst noch seine Funktionstüchtigkeit unter Beweis stellen.
Eine technische Errungenschaft, die nicht im Verdacht negativer Begleiterscheinungen steht, hat sich ihren Platz in luftiger Höhe des Wohnhauses längst erobert: Sonnenkollektoren zur Erzeugung von Warmwasser oder zur Entlastung der Heizanlage sowie Fotovoltaikelemente zur Stromerzeugung werden idealerweise auf der Südfläche des Steildaches montiert. Damit ist das oberste Bauteil am Haus zum High-Tech-Dach geworden.
Selbstreinigender Effekt Schmutzteilchen, Ruße, Moose und Algen setzen fast jedem Schrägdach im Laufe der Zeit zu. Der Reinigungsaufwand ist beträchtlich. Vor kurzem ist nun das erste sich selbst reinigende Tondach der Welt auf den Markt gekommen. Es beruht auf einem revolutionären Prinzip. Eine in die Pfannen eingebrannte mikroskopisch kleine Oberflächenveredelung zerstört die Schmutzteilchen mit Hilfe des Sonnenlichts. Der Effekt ist dem Vorbild des Lotosblatts abgeschaut. Danach wird die Ziegeloberfläche nicht mit einer glatten, sondern mit einer mikrostrukturierten Oberfläche versehen. Bei Regen behalten so die Wassertropfen durch die Oberflächenspannung ihre Kugelform und reißen die Schmutzpartikel beim Abrollen mit sich.
Tipps zur Eindeckung des neuen Hauses
- Zu den rund 50 verschiedenen Sorten und Farben von Tondachziegeln kommen noch passende Formziegel hinzu. Sie sorgen für sichere Anschlüsse an First und Ortgang, an Traufe und Giebel sowie an Ecken- und Dachflächenanbindungen.
- Großformatige Dachpfannen reduzieren den Verlegeaufwand und drücken somit die Kosten.
- Die kleinteilige Bedeckung mit Hunderten von Dachpfannen kann leichte Bewegungen des Gebäudes, die etwa durch Setzvorgänge entstehen, ohne Folgen abfangen.
- Einmal im Jahr, am besten vor der kalten Jahreszeit, können bei einer Schadenssichtprobe Defekte am Dach frühzeitig erkannt und damit größere Reparaturen verhindert werden.
- Auch bei einem Dachziegel, der sich selbst reinigt, ist die Inspektion nicht überflüssig.











